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Stadt Leipzig stellt neue Ideen für den Lindenauer Hafen vor

Stadt Leipzig stellt neue Ideen für den Lindenauer Hafen vorLeipzig. Die Stadt Leipzig geht die Zukunft des Lindenauer Hafens, der Teil des schrittweise entstehenden touristischen Gewässerverbundes in der Region Leipzig werden und dessen Areal städtebaulich entwickelt werden soll, mit vereinten Kräften an.
 
 
 
In einem Pressegespräch teilten die Bürgermeister Martin zur Nedden (Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau) und Heiko Rosenthal (Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport) mit, dass die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Kanalverbindung zwischen Karl-Heine-Kanal und Lindenauer Hafen in Auftrag gegeben worden ist und bis zum Juli vorliegen soll. Sie ist Grundlage für den Fördermittelantrag und die Finanzierung des Kanalbaus, der voraussichtlich rund 6 Millionen Euro kosten wird und für das Projekt eines Gewässerverbundes in der Region von hoher Bedeutung ist.

Der Bau soll Ende 2009 beginnen, die Fertigstellung ist für 2011 vorgesehen. Parallel zu den ingenieurtechnischen Planungen für den Durchstich läuft derzeit ein landschaftsarchitektonisches Gutachterverfahren zur Gestaltung der Uferbereiche dieses Durchstichs, das der Wasserstadt Leipzig e.V. mit maßgeblicher Unterstützung der Stadt durchführt. Ferner wird ein Gutachterverfahren die Möglichkeiten der schrittweisen städtebaulichen Entwicklung des Hafen-Areals ausloten und in Form eines Masterplans konkretisieren. Die stadteigene Erschließungs-, Entwicklungs- und Sanierungsgesellschaft LESG soll als Träger der städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsaufgaben fungieren. Zur Vorbereitung, Abstimmung und Koordinierung sämtlicher Planungen, Baumaßnahmen und Aktivitäten im Bereich des Lindenauer Hafens wurde eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe gebildet, der das Amt für Umweltschutz (Leitung), das Stadtplanungsamt (Koordinierung) und das Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung angehören und in deren Arbeit bei Bedarf weitere Ämter einbezogen werden können.

Die Verbindung des Karl-Heine-Kanals mit dem Lindenauer Hafen ist ein Projekt der Stadt Leipzig, das seit dem Jahr 2000 intensiv bearbeitet wird. Im Rahmen der Olympiabewerbung 2004 gab es dafür neue Impulse. In den letzten Jahren hat das Vorhaben an Bedeutung zugenommen. „Die Entwicklung des Lindenauer Hafens ist für uns ein strategisches Ziel“, kommentierte Bürgermeister Martin zur Nedden. „Dass Leipzigs Olympiabewerbung gescheitert ist und damit die Idee, am Lindenauer Hafen mit dem Olympischen Dorf  ein neues Stadtquartier zu bauen, hieß ja nicht, dass wir nun keine Entwicklungspotenziale für dieses Areal mehr sehen. Im Mai 2005 hat der Stadtrat mit seiner Festlegung des städtebaulichen Sanierungsgebietes Lindenauer Hafen und eines vorläufigen Sanierungszielplanes die Grundlagen geschaffen. Durch koordinierte Bemühungen können wir für dieses Gebiet eine Zukunft gestalten. Nachdem langwierige Grundstücksfragen geklärt sind, hat nun eine neue Etappe begonnen.“ Und Bürgermeister Heiko Rosenthal erklärte: „Die Anbindung des Lindenauer Hafens an den Karl-Heine-Kanal ist ein Schlüsselprojekt bei der Schaffung des künftigen touristischen Gewässerverbundes, der sich mit 200 Kilometer Länge durch die ganze Region Leipzig ziehen soll. In einem zweiten Bauabschnitt ist geplant, den Lindenauer Hafen an den Elster-Saale-Kanal anzuschließen. Nicht zu vergessen ist auch das vorerst noch visionäre Fernziel, den Elster-Saale-Kanal an die Saale anzubinden. Zu diesem Thema haben sich die Städte Leipzig und Halle bei der letzten gemeinsamen Dienstberatung ihrer Oberbürgermeister am 18. März verständigt. Künftig soll Leipzig zwei Häfen haben. Der Lindenauer Hafen wird als Transithafen für die über das europäische Wassernetz ankommenden Boote entwickelt, der geplante Stadthafen an der Friedrich-Ebert-Straße fungiert als Ausgangspunkt für die zu entwickelnden wassertouristischen Strecken zu den Tagebauseen im Süden und Nordwesten Leipzigs.“

 

(LS - Stadt Leipzig - 26. März 2008) 

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